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Wir bauen ein Massivhaus in Doberlug-Kirchhain – den Town & Country Bungalow 92

Wir, das sind Patricia und Denis. K. sowie unsere Tochter Laura

Bautagebuch Teil 3

Das erste große Etappenziel ist geschafft, am 28.06.2017 haben wir Richtfest gefeiert. Danach ging es  zügig weiter, die Dachdeckerfirma Lindner aus Werenzhain hat gleich am nächsten Tag das komplette Dach „verlattet“ und die Dachziegel verlegt. An einem Tag war alles erledigt, teilweise haben mehrere Handwerker gleichzeitig am Dach gearbeitet.

Die schiefer-dunkelgrauen Dachsteine sehen super aus, die Farbe wird sicher gut zum Außenputz passen. Die Regenrinnen und die Fallrohre sowie der Dachkasten sind ebenfalls montiert. Alles sieht richtig aus und ging, wie erwartet schnell und ordentlich vonstatten. Der Dachkasten war mit einem 1. Anstrich versehen. Mein freies Wochenende habe ich für den 2. Anstrich am Dachkasten genutzt.

Town & Country hat im Kaufpreis für  jedes Massivhauses u. a. eine energetisch optimierte Gebäudehülle, eine 3-fach-Wärmeschutzverglasung, eine Lüftungsautomatik mit Wärmerückgewinnung und Warmwasserversorgung mit Solarenergie enthalten. Damit ist unser Massivhaus bereits in der Grundausstattung ein effizientes Energiesparhaus. Nachdem das Dach fertig eingedeckt war, hat die Firma Renoc aus Crinitz die Solarenergie-Anlage installiert.

Die Bauleute von der ZET Bauträgergesellschaft verwendeten für den Bau unseres Hauses Porenbetonsteine, umgangssprachlich auch Gasbetonsteine genannt. Der Porenbetonstein ist außerordentlich umweltschonend, da er aus Quarz, Sand und Wasser besteht. Außerdem weist der Porenbetonstein eine hervorragende Wärmedämmfähigkeit auf. Folglich kann beim Bau des Fertighauses mit weniger Dämmmaterial gearbeitet und die Wandstärke verringert werden, ohne dass Wärme im Haus verloren geht.  Zusätzlich haben wir noch einen Schornstein für einen Kamin einbauen lassen. Gut für die Übergangszeit, da lohnt sich die „Investition“ schon.

Leider gab es beim Schornsteinbau Probleme. Die Schornsteinhöhe sollte 4 m betragen, wobei die Höhe der Schornsteinmündung den First um 40 cm überragen muss. Bei uns fehlten 2 cm! Die Handwerker richteten das sofort, setzten einen Stein drauf, so dass nur noch außen die Schiefereindeckung angepasst werden muss. Jetzt sollte es richtig sein, der Schornsteinfeger hat sich das Ganze schon mal angeschaut. Die richtige Abnahme erfolgt noch, wenn alles angeschlossen ist.

Oft hört man von Schimmelbildung, sicher eine Horrorvorstellung für jeden Hausbesitzer. Schnell kann das passieren, falls ein Gebäude nicht richtig abgedichtet ist oder in der Bauphase eine Ritze oder Fuge offen bleibt. Gelangt feuchtwarme Raumluft in die Dämmung oder in die Baukonstruktion ist die Folge, es bildet sich Fäulnis. Fast ebenso schlimm ist es, wenn durch offene Stellen im Haus dauerhaft wertvolle Energie verloren geht. Gott sei dank können wir das bei uns ausschließen, die Porenbetonsteine wurden fachgerecht vermauert,  wie ein Verbund sieht das Ganze aus.

Die Trockenbaufirma hat mit ihrer Arbeit begonnen.

Die Mineralwolle-Dämmung wurde maßgenau zugeschnitten. Für diese Arbeiten hatten die Handwerker einen Schutzanzug an. Nachdem Zuschnitt wurden die Deckenbalken mit dieser starken Mineralwolle-Dämmung haargenau ausgefüllt.

Anschließend wurde das Ganze mit einer blauen Dampfbremsfolie verkleidet, die an der Decke fachgerecht verklebt wurde.

Darauf kam die Unterkonstruktion für die Decke.

Der Blower-Door-Test!

Sollte nicht sorgfältig gearbeitet worden sein, würden das die Sachverständigen mit einem Blower-Door-Test feststellen. Bei jedem Town  Country Haus wird standardmäßig dieser Blower-Door-Test durchgeführt. Damit können Schwachstellen im Haus, so fern vorhanden, nachgewiesen werden. Die Verfahrensweise ist wie folgt: Ein spezieller Ventilator wird zum Beispiel in einem Fenster oder in der Balkontür positioniert. Anschließend wird in einem aufwendigen dreistufigen Verfahren Luft in das Haus gedrückt bzw. herausgesaugt. Ziel ist es, die entweichenden „Winde“ zu messen und die „offenen Stellen“ zu erkennen  Der Blower-Door-Test wird bei uns noch durchgeführt. Gut zu wissen ist es, wenn man sofort sieht, dass fachgerecht gearbeitet wurde.

Die Fenster sind eingebaut und innen die Fensterbänke bereits montiert, außen fehlen sie noch. Alle Arbeiten wurden ganz exakt ausgeführt, es sieht super aus.

Weiter ging es mit der Elektroinstallation. Spätestens jetzt musste man genau wissen, wo was sein sollte. Für uns kein Problem, bereits bei der Bemusterung waren wir uns einig und gut vorbereitet, entsprechend unserer Vorstellungen haben wir gewählt, was jetzt ausgeführt wurde.

Alles wurde entsprechend markiert, danach haben die Elektriker und Installateure jede Menge Schlitze und Löcher in Wände und Decken gehauen, um Ihre Leerrohre, Dosen, Zu- und Abwasserleitungen und Lüftungsrohre unterzubringen.

Alle Leitungen sind verlegt, so dass sie angeschlossen werden können.

Die meisten Leitungen wurden senkrecht verlegt. Es gibt auch Leitungen, die waagerecht und senkrecht verlegt wurden, z. B. in unserem Ess- und Wohnzimmer, wie hier auf den Fotos zu sehen.

Den Verlauf der elektrischen Leitungen vom Wohn- Esszimmer habe ich fotografiert. Günstiger wird es sein, ich dokumentiere den gesamten Verlauf der elektrischen Leitungen, Zimmer für Zimmer und lege das Ganze in die Hausakte. So weiß jeder nach Jahren Bescheid, sollte mal was kaputt gehen.

Wie es weiter geht, das berichte ich im Teil 4 meines Bautagebuches.

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