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Wir, Janine G. und Christian W. sind 28 und 31 Jahr jung und bauen jetzt ein Massivhaus – den Town & Country Winkelbungalow 108

Bautagebuch Teil 2:

Die Bauleute von der ZET Bauträgergesellschaft waren sehr fleißig. In einer Woche stand der Rohbau. Sie verwendeten bei unseren massivgebauten Fertighaus „Winkelbungalow 108“ Porenbetonsteine, auch umgangssprachlich Gasbetonsteine genannt. Der Porenbetonstein ist außerordentlich umweltschonend, da er aus Quarz, Sand und Wasser besteht. Außerdem weist der Porenbetonstein eine hervorragende Wärmedämmfähigkeit auf. Folglich kann beim Bau des Fertighauses mit weniger Dämmmaterial gearbeitet und die Wandstärke verringert werden, ohne dass Wärme im Haus verloren geht. Da wir uns für die KfW 70 Variante entschieden haben, erhalten wir zusätzlich eine hochwärmedämmende Fassadendämmung und das Hochisolierdämmpaket „Dach“. Der Endenergiebedarf soll für unser Haus bei ca. 50 KWh /m²a liegen. Das ist doch günstig, bedenkt man das der Strompreis ständig steigt. Da lohnt sich die etwas teurere Anschaffung für KfW 70 Variante schon. Zusätzlich haben wir noch einen Schornstein für einen Kamin einbauen lassen, gut für die Übergangszeit.

Oft hört man von Schimmelbildung, sicher eine Horrorvorstellung für jeden Hausbesitzer. Schnell kann das bei Energiespar- und Passivhäusern passieren, falls ein Gebäude nicht richtig abgedichtet ist oder in der Bauphase eine Ritze oder Fuge offen bleibt. Gelangt feuchtwarme Raumluft in die Dämmung oder in die Baukonstruktion ist die Folge, es bildet sich Fäulnis. Fast ebenso schlimm ist es, wenn durch offene Stellen im Haus dauerhaft wertvolle Energie verloren geht. Gott sei dank können wir das bei uns ausschließen, die Porenbetonsteine wurden fachgerecht vermauert und verputzt sowie die Dampfbremsfolie der Decke fachgerecht verklebt, wie ein Verbund sieht das Ganze aus.

Der Blower-Door-Test

Sollte dem nicht so sein, würden das die Sachverständigen gemäß KfW Gutachten mit einem Blower-Door-Test feststellen. Bei jedem Town Country Haus wird standardmäßig dieser Blower-Door-Test durchgeführt. Damit können Schwachstellen im Haus, so fern vorhanden, nachgewiesen werden. Die Verfahrensweise ist wie folgt: Ein spezieller Ventilator wird zum Beispiel in einem Fenster oder in der Balkontür positioniert. Anschließend wird in einem aufwendigen dreistufigen Verfahren Luft in das Haus gedrückt bzw. herausgesaugt. Ziel ist es, die entweichenden „Winde“ zu messen und die „offenen Stellen“ zu erkennen Der Blower-Door-Test wird bei uns noch durchgeführt, es ist aber gut zu wissen, wenn man sofort sieht, es wurde fachgerecht gearbeitet.

Alles passt ineinander

Nachdem der Ringanker fachgerecht angebracht und gedämmt wurde, konnte der Dachstuhl aufgesetzt werden. Ja, nun ist es so weit, der Dachstuhl entsteht und das Finale im Rohbau beginnt. So langsam sieht es wie ein echtes Haus aus. Die ersten Balken verleihen dem ganzen Haus eine ganz andere Dimensionen. Alles passt ineinander! Bereits nach einem Tag war er vollständig drauf, der Dachstuhl. Es ist geschafft, der Rohbau ist abgeschlossen und das Dachgebälk errichtet. Das Richtfest kann planmäßig stattfinden. Leider war die Wettervorhersage „Regen“, nicht die beste Voraussetzung für unser Richtfest. Aber auch das bekamen wir geregelt, die Handwerker waren echt gut, sie haben auf unserem Haus bereits die Unterspannbahn mit Latten befestigt, so konnten wir im Trockenen unser Richtfest so richtig genießen.

Ein kräftiges Zwischenlob

Nachdem der Rohbau fertig ist bekommt man ein echtes Gefühl für die Raumaufteilung. Grandios kann ich nur sagen, ein super Haus, das prima durch die ZET Bauträgergesellschaft umgesetzt wurde. Man soll den Abend bekanntlich nicht vor dem Morgen loben, aber ein kräftiges Zwischenlob ist hier mit Sicherheit schon mal angebracht! Zügig ging es weiter, bald schon waren die Bretter und Latten drauf. Nun ist es also zu, unser Dach. Anschließend konnte es mit den Dachziegeln eingedeckt werden. Hier haben wir schieferdunkelgraue Dachsteine gewählt, die Farbe wird sicher sehr gut zum Außenputz passen. Die Regenrinnen sind auch dran und der Ortgang wurde verblendet. Als das Dach fertig war begannen die Innenausbauarbeiten.

Unsere Fenster und Türen sind eingebaut. Farblich sind sie weiß und mit Sprossen. In Verbindung mit der hellen Hausfassade dürfte das später prima aussehen. Das Foto aus Westen lässt einen ersten Eindruck von unserer Terrasse gewinnen. Der richtiger Blickfang sind die bodentiefen Fenster bzw. Türen mit Sprossen. Alle Proportionen passen wunderbar, unser Haus fügt sich richtig gut in das Grundstück ein. Nur schade, dass es noch ein paar Wochen dauern wird, bis wir einziehen können.

Der Innenausbau hat begonnen

Los ging es mit der Elektroinstallation. Elektriker und Installateure haben jede Menge Schlitze und Löcher in Wände und Decken gehauen, um Ihre Leerrohre, Dosen, Zu- und Abwasserleitungen und Lüftungsrohre unterzubringen. Spätestens jetzt musste man genau wissen, wo was sein sollte. Für uns kein Problem, bereits bei der Bemusterung waren wir uns einig und gut vorbereitet, entsprechend unserer Vorstellungen haben wir gewählt, was jetzt ausgeführt wurde. Die Putzer haben danach alle Schlitze, Löcher und Wanddurchbrüche wieder geschlossen, so dass der Putz an die Innenwände kommen konnte. Bevor der Innenputz erfolgte, wurden alle Wände mit einer gelben Masse grundiert. Diese Grundierung ist eine Art Isolierung, sie verhindert, dass das Wasser dem Innenputz entzogen wird. Nachdem die Putzarbeiten abgeschlossen waren kam die Fußbodenheizung rein und der Estrich drauf, das ist der letzte Stand.

Jetzt heißt es warten bis der Estrich getrocknet ist und die anderen Gewerke arbeiten können. Unsere Küche haben wir in den vergangenen Wochen geplant und bestellt. Richtig gelesen: Wochen. Ist ja doch gar nicht so einfach und es gibt unendliche Möglichkeiten, verschiedene Farben, Materialien, Schränke, Schubladen und Elektrogeräte zu kombinieren. Vieles gibt es zu beachten und nicht zuletzt sollte man auch den Preis im Auge behalten. Wunsch und Wirklichkeit liegen manchmal weit auseinander. Ich denke, wir haben eine richtig gute Wahl getroffen. Mein Lebenspartner, der handwerklich sehr geschickt ist, wird die Küche aufbauen. Darauf freuen wir uns schon sehr!

Wie es weiter geht, das berichten wir im Teil 3.

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