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Wir bauen ein Massivhaus – das Town & Country Massivhaus Flair 130 – in Doberlug-Kirchhain!

Wir, das sind Beatrice und Thomas. K. sowie unser Sohn Marlon

Bautagebuch Teil 2

Jetzt geht es endlich los – Baubeginn

Das Bauschild steht bereits seit April, es wurde nach Abgabe der Bauantragsunterlagen aufgestellt. Danach haben wir die Anträge für Bauwasser und Baustrom eingereicht, vorbereitet hat das Ganze die ZET Bauträgergesellschaft.

Leider gab es bei der Umsetzung ein paar Schwierigkeiten. Es ist eine Aufgabe der Bauherren sich um die Herstellung der Hausanschlüsse zu kümmern. Für die Bauarbeiten ist Baustrom und Bauwasser erforderlich. Nach Wochenlangen nichts hören von den Versorgern, mussten wir dann selber tätig werden. Ich habe viele Telefonate geführt und bei dem Vororttermin haben wir dann etwas deutlicher Druck ausgeübt. Die Schachtungen auf unserem Grundstück hat mein Mann selbst gemacht, so konnten wir Kosten sparen. Zum Schluss hat mit Bauwasser und Baustrom alles grad noch so gepasst. Der Zaun ist entfernt, wir sind mit Bauwasser und Baustrom versorgt, jetzt kann es losgehen.

Grundstück ohne Zaun
der Elektroanschluss für den Baustrom
der Bauwasseranschluss

Alles genehmigt, wie beantragt!

Auf die Baugenehmigung haben wir ca. 3 Monate gewartet. Glücklich waren wir, als die Baugenehmigung endlich im Briefkasten war. Alles wurde genehmigt, wie wir es beantragt haben. Hier ein ganz großes Dankeschön an die Planungsarchitektin Frau B. und an unsere Projektleiterin. Noch eine Freude, genau an diesem Tag hatten wir in der Familie ein weiteres schönes Ereignis. Ein Grund, gleich zweimal anzustoßen.

Bauanfang – Baubeginn

Am 11. September 2017 war Bauanfang! Man kann es bald nicht glauben, am Sonntag noch eine grüne Wiese und Montagabend waren Riesenberge von Muttererde ausgehoben und die Baugrube bereits mit Kies aufgefüllt. Unsere künftige Zufahrt und die Baustraße waren auch ruckzuck fertig gestellt. Unser Sohn Marlon hat sich den großen Berg Muttererde schon für den Winter als Rodelberg reserviert.

Und, wieder war der Baubeginn mit einem freudigen Familienereignis verbunden, ein Geburtstag! Wir konnten mit verfolgen, wie der Mutterboden mit einem Bagger entsprechend der Fundamentgröße abgetragen und anschließend die Baugrube mit Tonnen von Kies Schicht für Schicht aufgefüllt wurde. Die Baugrube musste 19 cm tiefer ausgehoben werden, als ursprüglich geplant. Es waren noch viele Wurzeln, von den 46 Tannen, im Erdreich. Die Entfernung ist aber unbedingt erforderlich um eine Standfestigkeit der Bodenplattte zu gewährleisten. Wegen der Klinker an den Ecken wurde das Fundament entsprechend verbreitert. Der Kies wurde mithilfe einer Rüttelplatte Schicht für Schicht verdichtet. Nach Aussage der Bauleute, ist dies Voraussetzung für einen festen Untergrund. Für die Bauleute war das eine schwere und lautstarke Arbeit, trotz Ohrenschutz. Auf dieser Kiesschicht wurden dann die Dämmungsplatten mit einer entsprechenden Folie abgedeckt und alle Lehrrohre und erforderlichen Anschlüsse verlegt. Alles plangenau, die Bauleute von ZET arbeiten sehr fleißig und umsichtig!
die Bodenplatte entsteht
Bodenplatte mit Leerrohre u. Anschlüsse
Wir haben uns schlau gemacht und wissen jetzt, als Fundament für ein Haus ist eine Bodenplatte besonderen Anforderungen ausgesetzt. Es ist die tragende Konstruktion. Sie leitet entstehende Kräfte ins Erdreich, wodurch der Bau stabilisiert wird. Ausgebildete Statiker berechnen je nach Haustyp die Belastungen und die sich daraus ergebenden baulichen Spezifikationen und Pläne. Jedes Fundament wird gegen Bodenfrost mit einer Frostschürze gesichert. Mit einem kleinen Bagger wird ein rund 80 Zentimeter tiefer und etwa 40 Zentimeter breiter Graben rund um die Sauberkeitsschicht ausgehoben. In diesem Graben kommt das Erdungsband für Wasser und Strom hinein und wird hinterher mit Beton ausgefüllt. Gut zu sehen, links die Frostschürze und rechts ein Handwerker an der Seite, wo das Fundament für die spätere Verklinkerung verbreitert wurde.
Frostschürze
Bodenplatte
Schalung und erw. Fundament
Für die umlaufende Schalung wurden Schalungsbretter angebracht, fixiert und an den Eckstößen zusammengenagelt.
Hier die Bauleute beim Verlegen der Bewehrungsmatten für die Bodenplatte. Die Bewehrungsmatten wurden genau nach Bauplan, um genau zu sein, dafür gibt es zwei Baupläne, verlegt. Bewehrungsmatten sind Baudrahtgitter, die den Beton stärken. Sie müssen nach allen Seiten drei Zentimeter Luft haben – dafür gibt es entsprechende Kunststoffprofile.

Schaut man genau, kann man sehr gut die rostroten Abstandshalter aus Metall erkennen. Für uns zur Anschauung wurden sie nur mal so hingelegt. Diese werden in der 2. Schicht genau nach Bauplan 2 verlegt und anschließend mit Bewehrungsmatten versehen. Die Matten werden dann mit Rödeldraht miteinander und mit den Bewehrungskörben verbunden. Zum Schluss wurden die Schalungselemente noch einmal mit der Wasserwaage exakt ausgemessen und überprüft. Es stimmte alles haargenau, der Beton konnte kommen. Während des Gießens wurde der Beton mit einem Elektrorüttler verdichtet und danach ganz gleichmäßig und glatt abgezogen. Das ist besonders wichtig und erfordert ein sorgfältiges Vorgehen. Nach dem Gießen musste die Betonplatte aushärten und dabei vor Nässe und zu starker Hitze durch eine Bauplane geschützt werden. Trocknet das Fundament zu schnell, können Risse entstehen. Wir hatten das ideale Wetter, nicht zu warm und nicht zu nass.

Sehr gut finden wir, dass die Bodenplatte für unser Haus nicht ebenerdig ist, sondern  schön hoch rausgebaut wurde, da wirkt das Haus ganz anders! Eine ungefähre Vorstellung haben wir bereits am Freitag den 22.09. 2017 erhalten, da standen bereits die Außenwände vom Erdgeschoss.

Am 25.09. 2017 waren bereits die Innenwände gemauert und die Rüstung gestellt.
Unser Haus nimmt mit großen Schritten Gestalt an, der Ringanker wurde fachgerecht angebracht und gedämmt und alles für die Deckenschüttung für das Obergeschoss vorbereitet.

Als wir am 27.09.17 an unserer Baustelle vorbei kamen, war bereits die Decke für das Obergeschoss fertig.

An dieser Stelle ein großes Lob an die Maurer unserer Baufirma Zobel & Co. Sie haben sehr fleißig, schnell und sauber gearbeitet und das auch bei schlechtem Wetter.

Nachdem die ZET Bauträgergesellschaft vor ein paar Tagen das Obergeschoss fachgerecht gemauert hat ist der Rohbau abgeschlossen. Anschließend hat die Dachdeckerfirma Lindner aus Werenzhain mit einem Riesenkran den Dachstuhl errichtet. Jetzt sieht man es richtig. Alles passt ineinander! Die Dachbalken verleihen dem ganzen Haus eine ganz andere Dimension.

Das Richtfest ist vorbereitet, der Richtkranz ist befestigt. Es ist kaum zu Glauben, bereits nach einem Tag war der Dachstuhl vollständig drauf und nach nicht einmal 4 Wochen hat die ZET Bauträgergesellschaft den Rohbau für unser Haus abgeschlossen.

Das Richtfest kann stattfinden!

Es ist geschafft, der Rohbau ist abgeschlossen, das Richtfest konnte planmäßig am  04.10.2017 stattfinden. Nochmal vielen lieben Dank an meine Schwägerin Katrin für den selbst geflochteten Richtkranz aus Eichenlaub. Er wird für immer einen schönen Platz auf unserem Spitzboden haben.

Wir und der Zimmerermeister, Herr Lindner stehen auf der Brüstung, bereit für den traditionellen Richtspruch. Der vorgetragene Richtspruch galt uns, als Dank für die Bauherren. Danach lobte der Zimmerermeister sein Handwerk und das des Architektens. Weiter wünschte er dem Haus und den zukünftigen Besitzern viel Glück.

Anschließend trank der Zimmerermeister einen Schluck aus einem Schnapsglas, das er dann zu Boden warf. Zum Glück zerbrach das Glas auch, ansonsten wäre es ein schlechtes Omen gewesen!

Die letzte Handlung, mein Mann musste nach alter Richtfest-Tradition den letzten Nagel, der das ganze Haus zusammenhalten soll, in den Dachbalken schlagen.

Hier stehen wir mit dem Zimmermann auf der Brüstung. Mein Mann darf jetzt den 15 cm langen Nagel in den Balken einschlagen. Keine leichte Arbeit und auch nicht ganz einfach. Mein Mann hat das Ganze sehr gut mit ein paar Schlägen gemeistert und wurde dafür mit viel Beifall belohnt.

Die erste Feier in unserem Haus!

Mit dem Wetter hatten wir echt Glück, denn danach fing es an zu nieseln. Für uns kein Problem, es begann der gemütliche Teil. Die erste Feier in unserem Haus! Alles war im „Wohnzimmer“ vorbereitet, für Essen und Trinken war bestens gesorgt. Wir haben mit unseren Gästen im „Trockenen“ unser Richtfest angenehm und in bester Stimmung gefeiert. Sehr gefreut haben wir uns, dass außer Verwandten und Bekannten auch zukünftige Nachbarn, die ZET Bauträgergesellschaft sowie Frau Großmann vorbeigeschaut und uns zum Richtfest gratuliert haben. Danke Allen für die lieben Glückwünsche und Geschenke. Ein ganz großes Dankeschön an die Bauleute von der ZET Bauträgergesellschaft, die sind wirklich sehr tüchtig. Der gesamte Bauablauf, die Arbeiten und die stete Sauberkeit auf der Baustelle, alles war bisher tadellos.

Das Besondere, man kann es kaum glauben, auch das Richtfest am 4.10.17 war für uns mit einem freudigen Familienereignis verbunden. Thomas Eltern hatten an diesem Tag ihren 48. Hochzeitstag! Hier passt alles, diese Daten, die unseren Hausbau begleiten, werden nie vergessen!

Wie geht es weiter? Das berichte ich im 3. Teil!

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